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Jobmaschine Network 41
Luzerner Zeitung - 15. Juni 2018

Das Familienunternehmen Network 41 stockt die Belegschaft dieses Jahr um 80 Jobs auf. Dabei konzentriert sich der Telekom-Dienstleister längst nicht nur auf Kabel und Mobilfunkantennen.

Die Jobs heissen Spleisstechniker, Mobilfunkmonteur, Telematiker oder Servicetechniker: Rund 30 Stellen hat der Surseer Telekom- Dienstleister Network 41 derzeit ausgeschrieben. Insgesamt will Network 41 die Belegschaft dieses Jahr um 80 Personen aufstocken. «50 Stellen haben wir bereits besetzt», sagt Verwaltungsratspräsident Pius Krummenacher im Gespräch. 

Diese Zahlen belegen, dass sich das 1999 gegründete Unternehmen auf Wachstumskurs befindet. Die Gruppe, die auch in Deutschland und Österreich tätig ist, beschäftigt derzeit rund 330 Mitarbeitende, davon 230 am Hauptsitz in Sursee. «In der Regel holen wir junge  Fachspezialisten zunächst über Temporärbüros, um sie dann fest anzustellen – dieses Modell funktioniert recht gut», erklärt der Entlebucher. «Wir ziehen die Jungen an: Unser Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren.» Der Umsatz bewegt sich im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die meisten Mitarbeiter trifft man jedoch selten im Büro an. «Sie sind in der Regel unterwegs und kümmern sich um Planung, Bau und Wartung der Telekominfrastrukturen grosser Firmen wie Swisscom, Sunrise, Salt oder UPC», sagt Inhaber Krummenacher, der 2013 die CEO-Funktion an Stefan Furch abgegeben hat. 

Entstanden ist das Unternehmen aus dem Geschäft von Krummenachers Vater, der eine Baufirma besass. «Als es darum ging, das Geschäft zu übernehmen, musste ich mich entscheiden, ob ich im Hoch- und Tiefbau weitermachen wollte oder in Richtung Telekom gehe», erklärt der 56-Jährige. «Um den Napf herum gab es viele Freileitungen, die wir später zu Bodenleitungen umgebaut haben. Das war der Startschuss zum Telekomgeschäft, das ab den Neunzigerjahren einen Boom erlebt hat.» Tatsächlich ist der Telekom-Markt in den letzten zwanzig Jahren sehr stark gewachsen. Das hat vor allem mit dem explodierenden Datenverkehr über Mobilfunknetze zu tun.

Das mobile Datenvolumen verdoppelt sich von Jahr zu Jahr, und nun steht bereits die nächste Mobilfunkgeneration – 5G – vor der Tür, die noch schnellere Verbindungen ermöglichen soll. Die Mobilfunkanbieter haben entsprechend Investitionsbedarf, und ein grosser Teil der Ausgaben fliesst an Dienstleister wie Network 41. 

Der Mobilfunkteil macht heute rund einen Drittel des Geschäfts von Network 41 aus. Einen weiteren Drittel machen Festnetzleitungen im Freien aus, die aus Glasfaser, Kupfer oder Koax bestehen. Das Wachstum im Festnetzgeschäft begann vor rund zwölf Jahren, als die Stadt Zürich beschloss, Glasfasern bis in die Haushalte zu ziehen. Swisscom und andere Städte wie Luzern zogen nach. Heute sind die Glasfaserausbauten in den Städten weitgehend abgeschlossen, dafür besteht in ländlichen Gebieten Nachholbedarf. «Auf dem Land wird jetzt investiert. Das wird kostenintensiv, weil pro Haushalt die Kosten höher sind», erklärt Krummenacher. 

Banken und Lifthersteller
Doch Network 41 hat nicht nur Kabel und Antennen im Visier. «Wir wussten schon bei der Firmengründung, dass die Basisinfrastruktur irgendwann fertig gebaut sein würde, darum haben wir weitere Standbeine aufgebaut », sagt Krummenacher. 

Gemeint sind damit Dienstleistungen in Gebäuden, also zum Beispiel die Installation von WLAN-Netzen für Unternehmen. Für die Lifthersteller Schindler und Kone rüstet Network 41 schweizweit Tausende von Liftanlagen von analog auf digital um. Zudem vernetzt Network 41 Sportstadien und baut Anlagen für die SBB als Basis für die Zugfunksteuerung. Seit gut einem Jahr ist Network auch im Bankenumfeld tätig: Wir installieren und programmieren Bancomaten », erklärt Krummenacher. Eine Expansion ins IT-Geschäft mit Rechenzentren habe man einmal ins Auge gefasst, doch davon habe man schliesslich abgesehen. Ein mittelfristiges Ziel sei es, in Deutschland weiter zu expandieren. «Deutschland ist mehrere Jahre im Rückstand verglichen mit der Schweiz, dort findet im Glasfaserbereich das grosse Wachstum statt – und wir wollen dabei sein.» 

Pius Krummenacher besitzt nach wie vor alle Anteile an Network 41. Ein Verkauf des Familienunternehmens sei kein Thema: «Die Nachfolgegeneration ist bereits in den Startlöchern.»

 

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Huawei WLAN für Hotelgäste an den bekanntesten Hotspots in Basel
Absolut - 08.12.2017
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Neu gibts für Hotelgäste in Basel ein Gratis-WLAN
20 Minuten - 10.01.2017

Seit dem 1. Januar haben übernachtende Gäste in Basel die Möglichkeit, kostenlos im stadteigenen WLAN-Netz zu surfen. Die Hotspots sind in der Nähe von Plätzen und Sehenswürdigkeiten.

 

Bereits im April 2014 hat der Grosse Rat die Errichtung eines flächendeckenden WLAN-Netzes im Kanton Basel-Stadt geprüft. Wegen der hohen Installationskosten von 7,6 Millionen Franken wurde der Plan zunächst verworfen. Nun aber hat Basel Tourismus zusammen mit den IWB und Network 41 das Projekt Guest WiFi Basel neu aufgegleist und Anfang des Jahres lanciert.

«Ein drahtloser und vor allem kostenloser Internetzugang wurde von ausländischen Gästen serh stark nachgefragt», erklärt Basel Tourismus-Direktor Daniel Egloff. «Für uns ist das Projekt nur deshalb realisierbar, weil wir uns auf die Ausstattung der touristisch relevanten Orte beschränken», fügt er hinzu.

Bei neun Hotspots haben Hotelgäste Zugriff auf das stadteigene WLAN-Netz. Hierzu gehören unter anderem der Tinguely-Brunnen, der Marktplatz, der Messeplatz und auch der Aussenbereich der Fondation Beyeler in Riehen. 200'000 Franken hat die Lancierung des Projekts gekostet. Finanziert wurde es über die Gasttaxenerträge, weshalb das Netz bis jetzt ausschliesslich den Übernachtungsgästen vorbehalten ist.

Einmal anmelden – sieben Tage Zugriff

Jeder Gast, der in einem Hotel übernachtet, bekommt beim Einchecken einen Flyer überreicht. Auf diesem ist neben den Hotspots auch der Zugangscode vermerkt. Einmal eingegeben, hat der Gast während sieben Tagen an allen neun Standorten Zugang zum Wi-Fi-Netz. Bleibt der Gast länger, erhält er einen neuen Code. Sobald sich der Nutzer zum ersten Mal in das Netz eingewählt hat, hat er zudem Zugriff auf die Landingpage von Guest WiFi Basel. Hier kann er sich über diverse Aktivitäten, Gastronomie und Veranstaltungen informieren.

Bis Ende dieses Jahres sollen 11 weitere Standorte dazukommen. Je nachdem wie der Service bei den Besuchern ankommt, sollen auch Gäste, die nur für einen Kurztrip nach Basel kommen und nicht hier übernachten, im Netz surfen dürfen. Egloff kann sich auch schon vorstellen, wie das laufen könnte: «Für zwei Franken könnten sich Besucher dann bei der Tourist-Info-Stelle einen Zugangscode oder eine Tageskarte kaufen.»

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Network 41 AG vernetzt die Welt
Luzerner Zeitung – 11.06.2016

Technische Kommunikation und Systemlösungen sind die Welt von Network 41 - eine hoch technologisierte Welt.

«Die Vernetzung von Gebäuden, Quartieren und ganzen Städten ist unser Kerngeschäft», sagt Stefan Furch, CEO von Network 41. Zu den Kunden des hoch spezialisierten Unternehmens mit Hauptsitz in Sursee zählen Fest- und Mobilnetzbetreiber, private Investoren und die öffentliche Hand. Für sie übernimmt Network 41 Einzelprojekte oder arbeitet als Generalunternehmen. «Zu unseren Stärken gehören zukunftsorientiertes Denken und die Umsetzung individueller Lösungen für jeden Kunden: Technologie und Wirtschaftlichkeit im Paarlauf mit Präzision und Sorgfalt, das ist unser Streben», so Furch. Ob es um hochleistungsfähige, konvergente Daten- und Sprachnetzwerke, um modernstes Gebäudemanagement oder um multimediales Wohnen geht: Network 41 sorgt für praxistaugliche, durchdachte und zukunftsfähige Lösungen. Die Philosophie, der Zeit immer einen Schritt voraus zu sein, ist die Erfolgsbasis des Unternehmens, das 1986 als Einzelunternehmen von Pius Krummenacher gegründet und 1998 in die Network 41 umgewandelt wurde.

Kaptial der Firma sin die Mitarbeitenden, die eng in die zukunftsgerichtete Firmenphilosophie eingebunden werden: «Mit dem Network 41-Talentprogramm bilden wir unsere Mitarbeiter zu Fachkräften aus, um sie für diese spannenden und innovativen Projekte fit zu machen», erklärt Stefan Furch. Ergänzend dazu investiert das Unternehmen in junge Nachwuchskräfte und bildet Lernende in verschiedenen Berufsrichtungen aus. Wer sich der Herausforderung Network 41 stellt, wird gefordert und gefördert, mit dem Effekt, dass die Mitarbeitenden ambitionierte Fachkräfte sind. Network 41 beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Nebst dem Hauptsitz in Sursee ist sie mit neun weiteren Standorten in der ganzen Schweiz präsent. International auch in Deutschland und Österreich. PD/jl

 

 

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Gruss von Oscar nach Weggis
Luzerner Zeitung – 11.06.2016

Kafi schlägt Immobilien schlägt Sicherheitstüren: Die Thermoplan AG aus Weggis ist die Siegerin des Prix SVC Zentralschweiz 2016. Rang 2 geht an die Alfred Müller AG aus Baar, Dritte wird die Frank Türen AG aus Buochs.

 

Die Award-Veranstaltung im KKL Luzern ist eine unterhaltsame Wirtschaftsshow mit illustren Gästen. Das Format könnte fast als TV-Abendsendung durchgehen. Nicht nur, aber auch, weil Nik Hartmann als Moderator witzigfrech Regie führt und so das Publikum vom Anfang bis zum Schluss «auf Sendung» hält. Ein prima Partner ist ihm dabei immer Michael Fahrni, mit Herzblut engagierter SVC Regionenleiter Zentralschweiz, JuryMitglied und Marktgebietsleiter Firmenkunden Credit Suisse Luzern, Ob-und Nidwalden, Uri.

Bei der 6. Zentralschweizer Austragung wurde der Gaul quasi vom Schwanz her aufgezäumt. Zuerst gehörte die Bühne nochmals kurz Matthias und Raphael Bachmann, den Siegern des Prix SVC Zentralschweiz 2014. Sie blickten positiv auf die vergangenen zwei Jahren zurück und «Nein, wie eine abtretende Miss Schweiz kommen wir uns nicht vor», lachten die beiden auf die entsprechende Frage von Nik Hartmann. Vom abtretenden Jurypräsidenten Niklaus Bleiker wollte Hartmann wissen, was ihn als Politiker dazu legitimiere, einer Jury vorzustehen, die sich aus lauter Wirtschaftsvertretern zusammensetzt. Darauf der Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Obwalden lapidar: «I ha frühner ou gschaffet ...» 

Dann gehörte die Bühne voll und ganz den Nominierten. Nach Alphabet wurden sie in Bild und Ton vorgestellt. Zuerst Verwaltungsratspräsident Christoph Müller und CEO David Hossli von der Alfred Müller AG, Baar (2. Rang). Ein Unternehmen, das dem Credo des Gründers Alfred Müller mit Erfolg treu geblieben ist: «Zwei Häuser bauen, davon eines behalten und eines verkaufen.» Auch wenn der Grundstück-und Immobilienmarkt ungleich stärker umkämpft sei als in den Anfängen vor 51 Jahren, die vom Unternehmen gelebten Werte wie Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität hätten kein Verfalldatum, sagte David Hossli. Nachhaltigkeit in der Kundenpflege und soziale Engagements in Umweltschutz und in der Entwicklungshilfe werden beim Baarer Unternehmen ebenfalls grossgeschrieben.

Voll im «Körnlipicker»-Zeitgeist 

Peter Odermatt, CEO der BioFamilia AG (Spezialpreis), antwortete auf die Frage, ob er bei einem entsprechenden Übernahmeangebot durch einen Weltkonzern schwach werden könnte, mit «Jein» – die Firma sei eigentlich eine unbezahlbare Perle. Er lenkte das Thema auf die Innovationskraft des Unternehmens und stellte ein neues Produkt in Aussicht, das bald auf den Markt kommen wird. Eines, das den Körnlipickerzeitgeist ebenfalls voll treffen werde und sicher nichts mit einer Salami zu tun habe, wie Hartmann scherzhaft fragte.

Auch im Talk mit Marcel Frank, Geschäftsführer der Frank Türen AG, Buochs
(3. Rang), war der Schalk mit im Spiel: «Ich habe vor lauter Faszination über die in eurer WCTüre eingebaute LEDTechnologie fast vergessen zu ‹brünzlen›», so der Moderator. Holz und Elektronik spielen beim Buochser Unternehmen buchstäblich Hand in Hand: Zur umfangreichen Produktepalette im Bereich Spezialund Sicherheitstüren gehören auch Türen mit Handvenenleser. «Unsere Mitarbeiter sind Handwerker mit hoher ComputerAffinität», betonte Marcel Frank.

Beton salonfähig gemacht

Die Gebrüder Erwin, Sebastian und Urban Müller, Inhaber der Müller-Steinag-Gruppe, Rickenbach (Spezialpreis), dürfen für sich in Anspruch nehmen, mit ihrem kreativen Unternehmergeist viel dazu beigetragen zu haben, Beton von seinem einst grauenhaften Image zu befreien und ihn zu einem gefragten Baustoff bei Architekten zu machen. «Ich bin fasziniert, wie vielseitig das statische Produkt Beton aus dem Unternehmen in Rickenbach gestaltet und eingesetzt werden kann», schilderte Michael Fahrni seine Eindrücke aus dem Jury-Besuchstag. 

Für Pius Krummenacher und Stefan Furch von der Network 41 AG, Sursee (Spezialpreis), ist die Schnelllebigkeit der Branche die grösste Herausforderung: «Der Markt, in dem wir uns bewegen, ist geprägt von kurzen Zeitwerten», betonte Firmengründer Pius Krummenacher. Was heute state of the art ist, kann morgen bereits überholt sein. In Anspielung auf Grosskunden stellte Nik Hartmann die Klumpenrisikofrage: «Damit leben wir seit 30 Jahren. Solange unsere Leistungen die Erwartungen unserer Grosskunden erfüllen oder übertreffen, sollte die Zusammenarbeit auch nicht gefährdet sein», so CEO Stefan Furch.

Last but not least ...

Fünf bis zehn Kafi konsumiert Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG, Weggis
(1. Rang), gemäss eigenen Angaben täglich. Im KKL Luzern dürfte am Dienstagabend noch das eine oder andere Cüpli dazugekommen sein – für den Sieg beim Prix SVC Zentralschweiz 2016. Er komme sich vor wie bei einer Oscar-Verleihung, meinte Steiner in seiner Dankesrede und widmete den «Oscar» umgehend seinen Mitarbeitenden. Dass das Unternehmen aus Weggis trotz Exportanteil von 98 Prozent am Entwicklungs- und Produktionsstandort Schweiz festhält, hat die Jury überzeugt: «Dies ist bewundernswert», meinte Jurypräsident Niklaus Bleiker in seiner Laudatio. Michael Fahrni sprach gar von der Quadratur des Kreises. Und für den SVC Präsidenten Hans-Ulrich Müller ist es Bestätigung dafür, dass Innovationskraft, gepaart mit Schweizer Qualität, die Legierung ist, aus welcher die unbeugsame KMU-Landschaft Schweiz bestehe. Diese Landschaft zu vernetzen und zu stärken, sei das erklärte Ziel des Swiss Venture Club. 

Am 12. Juni 2018 werden sechs neue Nominierte mit erhöhtem Puls auf der Bühne des KKL Luzern stehen. Ihnen seien jetzt schon die Schlussworte von Nik Hartmann gewidmet, der sich in Anspielung auf eine bevorstehende Eigerbesteigung mit folgendem Kalauer verabschiedete: «Wish me luck!»

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