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Erfahrungsberichte unserer Lernenden

Netzelektriker EFZ (w/m)> Infos

Interview mit: Roman Chande, 3. Lehrjahr

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran?  Das Thema Glasfaser interessierte mich schon lange. Ich wollte wissen wie es aussieht und was es ist. Ich wusste, dass es Zukunft hat. Zudem hatte einer meiner Kollegen eine Schnupperlehre bei Network 41 gemacht und war begeistert.

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? Bei meinem Beruf gibt es 3 Bereiche: Kupfer, Glasfaser, und Freileitung. Obwohl ich schon mehr Zeit mit Kupferkabeln und Muffen verbracht habe, fasziniert mich die Materie Glasfaser am meisten. Man ist Teil von einem grossen Projekt (FTTS), richtet die Baustellen ein und bereitet alles vor. Die Arbeiten müssen sehr sorgfältig ausgeführt werden. Wenn man mit Glasfasern arbeiten will, ist Feinarbeit gefragt und das macht mir Freude. Bei Kupferkabel sind die Baustellen hingegen eher schmutzig und zum Teil sogar mitten im Feld aufzufinden.

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Am Anfang sah für mich alles sehr kompliziert aus. Mit der Routine erarbeitet man sich das nötige Wissen und heute kann ich schon selber Pläne lesen. Die kamen mir zu Beginn sehr futuristisch vor. 

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Dieser ist eher auf die Fachrichtung Energie ausgerichtet – die meisten meiner Schulkollegen arbeiten nämlich im Bereich Energie. Wir sind wenige im Bereich Telekommunikation – und so ist es wichtig, dass ich mich im Selbststudium mit der Materie auseinandersetze. Die Ausbildung generell ist sehr interessant. Vor allem die Fächer Elektrotechnik und Zeichnen machen mir Spass. Die Hintergründe sind sehr spannend und man erfährt viel über die Technik und wie was genau funktioniert.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Im ersten Lehrjahr war ich im Bereich Kupfer tätig, wo schon sehr früh selbständig arbeiten durfte. Mein Ausbildner lässt mich sehr viel selber machen: vom Pläne lesen über Spleissen bis hin zum Muffen zusammenbauen. Selbständigkeit wird sehr stark gefördert und das gefällt mir. 

Und wo besonders gefordert? Wenn es grössere Aufträge sind, ist alles sehr viel komplexer und braucht sehr viel Geduld. Auch sehr alte Kabel und Muffen sind immer wieder eine Herausforderung. Das Aufmachen der Muffen muss in so einem Fall sehr behutsam gemacht werden. Das Risiko, dass sonst etwas kaputtgeht ist sehr viel grösser. Manchmal kommt es vor, dass wir fast 100 Jahre alte Kabel vorfinden. Da ist ein breites Wissen sehr wichtig. Zum Beispiel darf man Bleikabel nicht zu fest verbiegen und muss sehr vorsichtig damit umgehen.

Nenn mir je eine Sonnen- und Schattenseite deiner Ausbildung. Sonnenseiten: Wir sind immer Draussen – vor allem im Sommer, wenn die Sonne scheint, ist es super. Oder die Bewunderung von Aussenstehenden, wenn man erklärt, dass man mit Glasfaser arbeitet. Zu dem eignet man sich viel Wissen im Technischen Bereich und in der Telekommunikation an.
Schattenseiten: Wir sind immer Draussen – auch im Winter.  Wir sind bei Wind und Wetter oder auch Sturm am Arbeiten. Dank einem speziellen Baustellenzelt wird das Arbeiten aber angenehmer. Es schützt uns vor dem Regen und man kann es sogar heizen.

Würdest du die gleiche Lehre noch einmal absolvieren? Ich würde mich sicher wieder für diesen Beruf entscheiden. Nebst der Arbeit die mir gefällt, sind die Fächer in der Schule und auch die ÜK’S sehr interessant.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen? Ich habe noch keine konkreten Pläne. Früher oder später wird die RS sicher ein Thema sein. Ich könnt mir auch vorstellen, die Berufsmatura nachzuholen und später an einer Hochschule zu studieren.

Was für einen Tipp würdest du einem angehenden Netzelektriker mitgeben? Ich würde ihm raten, dass er in der Schule gut aufpasst.  Er soll sich gut über seinen Lehrplan informieren. Und wenn er die Möglichkeit hat, ist es gut, wenn man zuerst im Bereich Kupfer arbeiten kann und danach mit Glasfasern. Das Verständnis ist dann sehr viel grösser. 

Telematiker EFZ (w/m)> Infos

Interview mit: Tizian Lustenberger, Lernender 2. Lehrjahr

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran?
Mich haben vor allem die technischen Anforderungen der Elektro- und IT-Welt angesprochen. Die Vielseitigkeit an meinem Beruf gefällt mir sehr und ich kann viel unterwegs sein. 

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? 
Die Arbeiten rund um den Störungsdienst bzw. Kundendienst finde ich am spannendsten. In der Regel läuft das dann so ab: Ein Kunde ruft uns auf unserer Servicehotline an und meldet, dass zum Beispiel sein Telefon nicht funktioniert. Ich nehme das Problem auf und überlege mir was es sein könnte. In so einem Fall kläre ich zuerst bei den Verantwortlichen der Swisscom ab ob in der Telefonleitung eine Störung vorliegt und wenn nicht, verabrede ich mit dem Kunden einen Termin damit wir uns das Problem vor Ort anschauen gehen können. 

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest?
Auf jeden Fall. Ich freue mich schon sehr darauf meinen Führerausweis zu machen, damit ich dann alleine zu den Kunden gehen kann. 

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag?
Schule ist eben Schule – und gehört dazu. Ich persönlich gehe viel lieber arbeiten. Die Schule ist sehr anspruchsvoll, ich glaube sogar es ist die höchst anspruchsvollste Lehre im Elektrobereich. Vielleicht hohl ich dann die Berufsmaturität noch nach. Vorerst freue ich mich aber darauf nur noch einen Tag Schule zu haben. 

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert?
Ich werde sehr stark gefördert selbständig zu arbeiten. Das schätze ich sehr. Z.B. darf ich das Projekt KONE (Umrüstung des Notrufsignal im Lift von analog auf digital) selbständig leiten. Natürlich mit der Unterstützung meiner Ausbildner. Ich veranlasse Schulungen für unsere Mitarbeitenden, plane die Techniker ein und erledige administrative Arbeiten. Ich schätze es sehr, dass ich schon so viel Verantwortung übernehmen darf. 

Und wo besonders gefordert?
Manchmal wenn ich in vielen verschiedenen Projekten tätig bin, kann es sein, dass ich nicht mehr sofort alle Infos präsent habe. Dies, weil ich mehrere Wochen nicht mehr für das Projekt tätig war und mich zuerst wieder eindenken muss. 

Nenn mir je eine Sonnen- und eine Schattenseite deiner Lehre.
Als Sonnenseiten sehe ich den Kundenkontakt und dass ich viel unterwegs sein kann. Zudem ist die Arbeit sehr abwechslungsreich und ich darf schon sehr viel Verantwortung übernehmen. Die Kehrseite davon ist, dass ich oft nicht weiss, wann ich am Abend zu Hause bin. Wir decken ein weitläufiges Gebiet ab. 

Würdest du dich wieder für den Beruf des Telematikers entscheiden?
Ja auf jeden Fall.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen?
Ich möchte mich sicher weiterbilden. Evtl. eine Höhere Fachschule besuchen oder mich zum Projektleiter ausbilden lassen. Der Telematik werde ich aber sicher treu bleiben.

Was für einen Tipp würdest du einem angehenden Telematik-Lernenden mitgeben?
Schulisch sollte er sicher gut parat sein denn es ist eine sehr anspruchsvolle Ausbildung. Zudem ist bei uns Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten sehr gefragt. Er soll Eigeninitiative ergreifen können und seine eigene Ideen einbringen.

 

Elektroplanerin EFZ (w/m)> Infos

Interview mit: Martina Ivankovic, Lernende 2. Lehrjahr

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran? Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Elektrotechnik haben mich bereits in der Sekundarschule sehr interessiert und die Schnupperlehre bei Network 41 hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Elektrotechnik haben mich bereits in der Sekundarschule sehr interessiert und die Schnupperlehre bei Network 41 hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich mich für diesen Beruf entschieden habe. 

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? Das Zeichnen von Plänen bereitet mir sehr viel Freude. Beim Zeichnen stelle ich mir vor wie es wäre, wenn ich in dieser Wohnung leben würde und kann dann mit Planen und Zeichnen starten. Ein räumliches Vorstellungsvermögen ist hier sehr wichtig und hilfreich damit man sich Gedanken machen kann, wie viele Installationen überhaupt nötig sind für die zukünftigen Mieter, Eigentümer etc. 

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Ich hätte nicht gedacht, dass die Elektroplanung so vielfältig sein kann und bei diversen Projekten nötig ist. Die Ausbildung ist herausfordernd, aber jeder Beruf ist in einer gewissen Weise eine Herausforderung. Grundsätzlich stimmt es für mich aber überein. 

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Ich habe nur ein Tag pro Woche Berufsschulunterricht. Mein Lieblingsfach ist Allgemeinbildung und Berufskunde. Unsere Klasse hat auch einen sogenannten bilingualen Unterricht, also Unterricht in englischer Sprache. Dieser ist zum Teil sehr anstrengend, da sich die Sprache mit dem wichtigem Schulstoff vermischt. Ich arbeite sehr gerne und gehe auch gerne in die Schule – die Schule ist eine gute Abwechslung zum Alltag. Die Zusammenhänge sind nämlich wichtig für die Arbeit.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Vor allem beim Zeichnen. Das Zeichnen eines Plans und das Erstellen eines Schemas ist die Hauptaufgabe bei der Lehrabschlussprüfung und meine Lehrmeister legen grossen Wert darauf, dass ich von Anfang an sehr viel aufschnappen und dazulernen kann. 

Und wo besonders gefordert? Das Zeichnen von Schemas ist für mich eine Herausforderung, weil ich es noch nicht so viel gemacht habe. Ein Elektroschema ist ein Schaltplan einer elektrischen Anlage oder Verteilung welcher auf das wesentliche reduziert wird.

Nenn mir je eine Sonnen- und Schattenseite deiner Ausbildung. Zu den Sonnenseiten gehört ganz klar, dass man viel dazu lernen kann. Man erhält immer eine ausführliche Erklärung bei Fragen und man lernt sehr viel über ein jeweiliges Thema. Die Vielfältigkeit in diesem Beruf gehört ebenso zur Sonnenseite. Zudem schätze ich die gleitenden Arbeitszeiten bei der Network 41.

Zu den Schattenseiten gehört dazu, dass Fehler beim Zeichnen Auswirkungen auf Dritte haben und sehr kostspielig werden können. Eine weitere Schattenseite ist, dass Bauprojekte immer sehr Zeitintensiv sind und wir deswegen zum Teil sehr lange warten bis wir alle nötigen Unterlagen zusammen bekommen.

Elektroinstallateur EFZ (W/M)> Infos

Interview mit: Albert Kqira, Lernender 4. Lehrjahr

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran? Ich wollte mich schon immer handwerklich betätigen. Elektroinstallateur ist eine anspruchsvolle Lehre, man muss immer mitdenken und den Kopf bei der Sache haben. Das mag ich.

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? Das Einziehen der Kabel und die Endmontage macht mir am meisten Spass.

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Ja. Ich war eine Woche schnuppern – das war super. So erhielt ich einen grossen Einblick in diesen Beruf und konnte mir ein klares Bild machen, wie der Arbeitsalltag eines Elektroinstallateurs aussieht.

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Einerseits als Abwechslung, andererseits als intensiven Teil der Ausbildung. Man lernt viel Theorie. Lernende mit guten Leistungen sowie Interesse an Mathematik haben einen klaren Vorteil.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Network 41 ist es wichtig, dass ich gut auf die Lehrabschluss-prüfung vorbereitet werde. Die Kollegen stellen mir viele Fragen und repetieren Inhalte von früheren Ausbildungsjahren mit mir. So kann ich dann hoffentlich mit gutem Gefühl an die LAP.

Nenn mir je eine Sonnen- und Schattenseite deiner Ausbildung. Eine Sonnenseite: Jeder Tag ist anders, ich mag diese Abwechslung. Auch arbeite ich gerne im Team. Normalerweise ist man immer mit zwei bis drei Mitarbeitenden unterwegs, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.
Eine Schattenseite: Das Wetter ist nicht immer optimal. Es kann vorkommen, dass man auch bei schlechter Witterung im Freien arbeiten muss. Etwas wetterfest sollte man sein.

Würdest du die gleiche Lehre noch einmal absolvieren? Ja, auf jeden Fall. Ich mag diesen Beruf. Man wird gut ausgebildet und ist gefragt auf dem Arbeitsmarkt.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen? Nach meiner Lehre muss ich zuerst ins Militär. Später möchte ich eine Weiterbildung machen. Was, weiss ich noch nicht genau.

Was für einen Tipp würdest du einem angehenden Elektroinstallateur mitgeben? Jeder Lernende sollte viele Fragen stellen. Es ist wichtig von Anfang an mit vollem Engagement dabei zu sein. Nur so hat man gute Chancen die LAP ohne Sorgen zu bestehen.

Montageelektriker EFZ (w/m)> Infos

Interview mit: David Meier, Lernender 4. Lehrjahr

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran? Der Beruf ist äusserst vielseitig. Jeder Tag ist anders als der vorherige, man macht nie dasselbe und erlebt viel.

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? Am liebsten kümmere ich mich um die Endmontage. Doch auch alles andere macht mir Spass. Technik interessiert mich grundsätzlich sehr.

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Ja, genauso so habe ich mir das vorgestellt. Man hat viele Möglichkeiten sich bei der Berufsauswahl zu informieren. Und besonders über technische Berufe findet man vieles im Internet.

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Im Lehrbetrieb lernt man die Praxis, in der Berufsschule die Theorie. Das macht eine Lehre aus. Wir haben immer einen Tag Schule pro Woche. Von mir aus könnten es auch zwei sein, denn es ist viel Schulstoff, der vermittelt wird.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Ich darf selbständig arbeiten und kann so Verantwortung übernehmen. Das gefällt mir und macht Spass.

Nenn mir je eine Sonnen- und Schattenseite deiner Ausbildung. Elektromonteure sterben nie aus. Wir haben immer etwas zu tun. Das ist die Sonnenseite. Zur Schattenseite gehört, dass man auch bei schlechtem Wetter im Freien arbeiten muss. Das ist aber nicht tragisch. Dafür kann man auch mal das schöne Wetter geniessen.

Würdest du die gleiche Lehre noch einmal absolvieren? Ja. Ich bin jetzt im letzten Lehrjahr und es gefällt mir immer noch genauso gut wie zu Lehrbeginn. Ich möchte auch später in diesem Beruf arbeiten.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen? Vielleicht möchte ich mich noch zum Elektroinstallateur weiterbilden. Und wenn möglich bei Network 41 bleiben.

Was für einen Tipp würdest du einem angehenden Elektromonteur mitgeben? Ich denke es ist wichtig, dass man von Anfang an voll mit dabei ist und nichts verpasst. Die Schule ist anspruchsvoll und es braucht Einsatz und Disziplin. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.

Mediamatiker EFZ (w/m)> Infos

Du hast dich für einen technischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran? Die Thematik an sich hat mich schon während der Schulzeit interessiert. Ich war mir aber nicht ganz sicher in welche Richtung ich gehen möchte. Die Ausbildung beinhaltet IT, Grafik sowie den kaufmännischen Bereich. Nun kann ich herausfinden, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln möchte.

Welche Aufgaben erledigst du am liebsten? Dies kann ich noch nicht ganz beurteilen, da ich meine Lehrstelle erst vor einem halben Jahr startete. Gearbeitet habe ich schon in der IT- und Marketingabteilung.

Entspicht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Ja. Die Lehre beinhaltet viele Teilbereiche. Das ist wichtig zu wissen. Ich habe mich vor der Lehre mit den Inhalten der Ausbildungen auseinandergesetzt und war mir bewusst, was auf mich zukommen wird. Und es war eine gute Entscheidung, einen solch breit gefächerten Beruf zu wählen.

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Der Berufsschulunterricht ist auf jeden Fall nötig. Im Lehrbetrieb bleibt nicht genug Zeit oder aufgrund der Tätigkeit des Lehrbetriebs nicht die Möglichkeit, um sich in allen Fächern vertiefen zu können. Beispiels-weise eigne ich mir viel Wissen über Grafik in der Berufsschule an, weil der Fokus meiner täglichen Arbeit auf anderen Gebieten liegt. In einem anderen Lehrbetrieb sieht dies vielleicht anders aus. Aber so ermöglicht die Berufsschule eine einheitliche und umfangreiche Ausbildung.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Ich darf viel selbständig arbeiten. Auch werde ich individuell gefördert. Kann zum Beispiel an vielen Meetings teilnehmen, werde zu Besichtigungen mitgenommen und darf immer nachfragen, wenn mir etwas nicht klar ist.

Und wo bist du besonders gefordert? Selbständiges Arbeiten ist gleichzeitig eine Herausforderung. Umso selbständiger man arbeiten darf, umso mehr Verantwortung muss man übernehmen. Das ist vielleicht nicht immer einfach, aber man muss sich bewusst sein, dass Fehler Konsequenzen mit sich 
bringen. Sei es für die eigene oder eine externe Firma, mit der man zusammenarbeitet.

Würdest du die gleiche Lehre noch einmal starten? Ja. Es ist eine abwechslungsreiche, interessante und lernintensive Lehre mit Zukunft.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen? Ich habe grosses Interesse in Fotografie und Filmtechnik. Deshalb möchte ich mich in diese Richtung weiterbilden. Jedoch absolviere ich zuerst das Militär.

Was für einen Tipp würdest du einem angehenden Mediamatik-Lernenden mitgeben? Wichtig ist, dass Lernende sagen was sie möchten. Wenn man merkt, dass einem gewisse Bereiche besonders interessieren, darf man das durchaus sagen und versuchen sich dort zu spezialisieren.

Interview mit: Joshua Gabathuler, 2. Lehrjahr

Kauffrau EFZ (w/m)> Infos

Du hast dich für einen kaufmännischen Beruf entschieden. Was fasziniert dich daran? Am meisten interessieren mich die administrativen Tätigkeiten die zusammenspielen, damit ein Unternehmen funktionieren kann. Zudem erledige ich gerne Aufgaben am Computer und arbeite gerne im Team.

Welche Arbeit erledigst du am liebsten? Meine Lieblingsaufgaben sind die Bedienung des Telefons und das Erfassen der Kreditoren in der Buchhaltung. Spass macht mir auch der Postdienst.

Entspricht deine Ausbildung den Vorstellungen, die du vor Lehrbeginn hattest? Ja sehr. Meine tägliche Arbeit entspricht genau dem, was ich erwartet habe. Einzig die Büros habe ich mir anders vorgestellt.

Wie erlebst du den Berufsschulunterricht als Ergänzung zum Arbeitsalltag? Es ist toll die Theorie, die man in der Schule lernt, direkt bei der Arbeit anwenden zu können. Kürzlich konnte ich beispielsweise ein Formular ausfüllen, das ich einige Tage zuvor in der Schule zum ersten Mal gesehen hatte.

Wo wirst du während deiner Lehre besonders gefördert? Ich kann grösstenteils sehr selbstständig arbeiten. Das macht mir Spass und ich lerne, die Verantwortung für meine Aufgaben zu übernehmen. Besonders gefördert wird die Teamarbeit. Ich lerne was es bedeutet, sich untereinander gut abzusprechen und die Arbeiten zu koordinieren.

Und wo bist du besonders gefordert? Eine grosse Herausforderung ist es, sich über längere Zeit zu konzentrieren. Für viele Aufgaben muss man den Kopf bei der Sache haben, damit keine Flüchtigkeitsfehler passieren.

Nenne mir je eine Sonnen- und eine Schattenseite deiner Ausbildung. Ich habe gute Arbeitsbedingungen. Das gehört wohl zu den Sonnenseiten. Im Büro ist es schön warm und man hat super Arbeitszeiten. Am Anfang musste ich mich sehr daran gewöhnen, den ganzen Tag vor dem Computer zu verbringen. Das strengt die Augen sehr an – aber auch an das gewöhnt man sich.

Was war dein grösster Erfolg während deiner bisherigen Lehrzeit? Sehr gefreut hat mich, dass ich nach dem 1. Semester einen Bonus erhalten habe. Die Lernenden der Network 41 erhalten pro Semester für gute Schulnoten und ÜK-Bewertungen eine finanzielle Belohnung für ihren Einsatz. Das motiviert natürlich für den Rest der Lehre.

Würdest du die gleiche Berufswahl wieder treffen? Auf jeden Fall. Der Beruf gefällt mir und auch die Ausbildung bei der Network 41 macht Spass. Ich kann in einem tollen Team arbeiten und werde so gefördert, dass ich am meisten profitieren kann.

Was möchtest du nach deiner Lehre machen? Zuerst möchte ich noch etwas mehr Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich sammeln und dann will ich die Welt sehen. Mein Traum ist ein Sprachaufenthalt oder für längere Zeit zu verreisen.

Hast du einen Tipp, wie man sich auf die Lehre als Kauffrau vorbereiten kann? Ich denke es ist wichtig, dass man bereits vor Lehrbeginn gute Computer-Kenntnisse hat. Vor allem am Anfang der Ausbildung kommt viel Neues auf einen zu und es erleichtert den Einstieg, wenn man die Grundsätze von Word und Excel bereits beherrscht.

Interview mit: Carmen Tellenbach, Lernende 3. Lehrjahr

Erlebnisbericht der Kantonsschule Sursee> Infos

Der typische Duft eines neuen Gebäudes schlägt uns, der Klasse 5G, entgegen als wir den modernen Bau der Firma network 41 betreten. Optisch stechen die zahlreichen Holzelemente und die hellen Farben ins Auge, welche die Büroräumlichkeiten auffallend einladend erscheinen lassen. Der Weg vom Eingang zum Sitzungszimmer bleibt leider die einzige Möglichkeit, um uns ein wenig im innenarchitektonisch durchaus gelungenen Unternehmenssitz umzusehen. Nachdem alle Platz genommen haben, lauschen wir (mehr oder weniger) gebannt der kurzweiligen Präsentation eines engagierten Mitarbeiters.
Er gibt uns einen kleinen Überblick über das Unternehmen und geht dann zur spannenden Thematik der Telekommunikation über. Erstaunlich leicht gelingt es ihm, den Schülerinnen und Schülern, ein abstraktes Konzept zu vermitteln. Die abgegebene Broschüre fasst die gesamte Präsentation noch einmal kurz und prägnant zusammen. Besonders nützlich finde ich hierbei die letzte Seite, die aufzeigt welchen Weg Interessierte einschlagen müssten, um später im Bereich der Telekommunikation arbeiten zu können. Nach dem theoretischen geht es über zum praktischen Teil. Dafür muss die Klasse mit dem eigens zu diesem Zweck gemieteten Bus von A nach B transportiert werden.

Vor der erstaunlich hohen Mobilfunkantenne erklärt ein kompetenter Mitarbeiter diverse Einzelheiten im Zusammenhang mit der Handykommunikation. Die Fragen seiner Zuhörer beantwortet er verständlich und ausführlich. Etliche Treppenstufen später befinden wir uns nicht mehr auf der sonnigen Dachterrasse sondern in den dunklen Kellerräumen, die lustigerweise beinahe besser gesichert sind, als der Tresorraum, den wir am Morgen bei der Kantonalbank besichtigt haben. Ein lautes Brummen erfüllt den Raum, in dem dutzende technische Gerätschaften mit einem Gesamtwert von einigen Millionen Schweizerfranken stehen.

 

Es ist beeindruckend zu sehen, wie kompakt die Technik im Verlaufe der Zeit wurde und immer weniger Platz einnimmt. Nach spannenden Einblicken werden wir mit dem Bus wieder zurück zur Industriestrasse 16 gefahren. Aufmerksam sein ist anstrengend, deshalb erhalten die hungrigen Schülerinnen und Schüler ein schmackhaftes Zvieri, ehe sie sich von den beiden freundlichen Mitarbeitern verabschieden. Unserer Gruppe gefiel der Besuch von den bisher absolvierten Besichtigungen am besten, was einerseits an der interessant gestalteten Führung lag, andererseits aber sicherlich auch daran, dass wir alle ziemlich technikinteressiert sind. Für Klassenkameraden, die sich weniger für die Telekommunikation begeistern können, dürften viele Informationen ebenfalls nützlich gewesen sein, da praktisch jeder täglich das Netz der Swisscom oder anderer Anbieter nutzt, wobei sie direkt mit der Arbeit von network 41 in Berührung kommen. 

Für mich als ehemaligen Sekschüler ist es erstaunlich, welche Wertschätzung den Kantischülern entgegengebracht wird. An der Sekundarschule musste man selbständig Schnupperlehren in verschiedenen Lehrbetrieben organisieren und sich später eine Lehrstelle beschaffen. An der Kantonsschule finden Wirtschaftstage statt, während denen die Firmen einen erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand betreiben, um den Schülern ihre Vision näher zu bringen. 

Hiermit möchten wir uns im Namen der Klasse 5G und der Kantonschule Sursee noch einmal bei Ihnen bedanken, dass Sie uns einen spannenden Einblick in Ihre Firma gewährt haben.

 

 

Aaron und Armin zeigen dir, was eine Lehre bei der Network 41 für Vorteile bringt!

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